Gerin­ge Men­ge, gro­ße Wir­kung: Wann droht trotz klei­ner Men­ge eine Haftstrafe?

Wer mit einer klei­nen Men­ge Betäu­bungs­mit­tel auf­ge­grif­fen wird, geht häu­fig davon aus, die Sache sei „nicht so schlimm”. Das ist ein gefähr­li­cher Irr­tum: Eine gerin­ge Men­ge führt nicht auto­ma­tisch zur Ein­stel­lung des Ermitt­lungs­ver­fah­rens und schützt nicht grund­sätz­lich vor einer Geld- oder Frei­heits­stra­fe. Ent­schei­dend sind immer die Umstän­de des Ein­zel­falls – Art der Sub­stanz, Vor­stra­fen, der kon­kre­te Tat­vor­wurf sowie mög­li­che Hin­wei­se auf Han­del oder Wei­ter­ga­be. Die­ser Bei­trag erklärt, wann bei einer klei­nen Men­ge Dro­gen den­noch straf­recht­li­che Kon­se­quen­zen bis hin zu einer Frei­heits­stra­fe dro­hen können.

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